Grönland, amtlich Kalaallit Nunaat (in der Sprache der Eskimo „Land der Menschen”), dänisch Grønland, die größte Insel der Welt. Sie gehört zu Dänemark, ist aber autonom
Grönland liegt größtenteils nördlich des nördlichen Polarkreises zwischen dem nördlichen Atlantik und dem Nordpolarmeer. Vom Kanadisch-Arktischen Archipel im Westen ist es durch die Davisstraße und die Baffinbai, von Island im Osten durch die Danmarkstraße getrennt. Die maximale Ausdehnung liegt bei 2 655 Kilometern vom Morris-Jesup-Kap im äußersten Norden bis zum Farvel-Kap im Süden, die West-Ost-Ausdehnung beträgt bis zu etwa 1 300 Kilometer. Die Länge der grönländischen Küste, die tief von Fjorden eingeschnitten ist, wird auf rund 5 800 Kilometer geschätzt. Die Gesamtfläche beträgt etwa 2 175 600 Quadratkilometer, wovon etwa 84 Prozent ständig von Eis bedeckt sind. Die Hauptstadt ist Nuuk.
Grönland reicht von 59°46' nördlicher Breite (Kap Farvel) bis 83°40' nördlicher Breite (Kaffeklubben-Insel), ist 2.650 km lang und bis 1.000 km breit. Grönlands Nordküste ist mit 710 km Abstand die dem Nordpol am nächsten gelegene größere zusammenhängende Landmasse.
Im Norden der Insel liegt der vereiste Arktische Ozean. Im Osten grenzt sie an die Grönlandsee und an die Irmingersee sowie im Westen an die Davisstraße und die Baffin Bay, alles Randmeere des Atlantiks. Im Nordwesten geht Grönland in die sehr zerklüftete und äußerst weitläufige Inselwelt der Königin-Elizabeth-Inseln über.
Grönland hat überaus große Eisvorkommen. Der bis zu 3.000 m mächtige, durchschnittlich 2.000 m starke Grönländische Eisschild bewegt sich an den Küsten zum Meer und lässt oft Eisberge von mehreren Kilometern Länge entstehen.
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