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Mexiko (amtlich Estados Unidos Mexicanos, Vereinigte Mexikanische Staaten), föderalistische Republik in Mittelamerika, die im Norden an die Vereinigten Staaten, im Osten an die Vereinigten Staaten, den Golf von Mexiko und das Karibische Meer, im Süden an Belize und Guatemala sowie im Westen an den Pazifik grenzt. Das föderalistische Hoheitsgebiet erstreckt sich über Mexiko selbst auch auf eine Reihe von Inseln vor der Küste. Das Land hat eine Fläche von 1 964 382 Quadratkilometern. Die Hauptstadt ist Mexiko-Stadt (Ciudad de México).

Der größte Teil von Mexiko ist dem nordamerikanischen Kontinent zugeordnet, während der südliche Teil bereits zur zentralamerikanischen Landbrücke zählt. Das Land ist mit einer Fläche von 1.972.540 km², wovon 1.923.046 km² auf Land und 49.176 km² auf Wasser entfallen, mehr als sechsmal so groß wie Deutschland.

Hauptstadt und kulturelles Zentrum des Landes ist Mexiko-Stadt mit 16,9 Millionen Einwohnern in der Agglomeration (1996). Weitere wichtige Städte sind u. a. Guadalajara (3,5 Millionen Einwohner), ein bedeutendes Tourismuszentrum, Puebla (1,3 Millionen), eine der ersten Städte des Landes, die von Europäern besiedelt wurden.

Sprachen:

(Spanisch: México, amtlich Vereinigte Mexikanische Staaten, span. Estados Unidos Mexicanos, worttreue Übersetzung: Mexikanische Vereinigte Staaten)

Religion:

87 % der Mexikaner sind Katholiken. Daneben gibt es eine wachsende protestantische Minderheit (7,5 %). Weitere 2 % rechnen sich anderen christlichen Glaubensrichtungen zu. 3,5 % der Bevölkerung bezeichnen sich als keiner Religionsgemeinschaft angehörig und lediglich 0,36 % entfallen auf andere Religionen (Stand 2000). Die Religion hat in gewissen Schichten der mexikanischen Gesellschaft eine große Bedeutung, vor allem unter der ländlichen Bevölkerung und viel weniger für die Einwohner der Großstädte.